Die „Inszenierung mit der Linie" vollzieht Marianne Manda in den verschiedenen Darstellungsbereichen. Die Künstlerin führt den Strich in der Zeichnung, in der Druckgrafik, in malerischen Techniken und sogar — als Feuerlinien — in ihren Performances. Die Linie nimmt bei ihr die unterschiedlichsten Ausprägungen und Funktionen an — mal wirkt sie konturgebend, mal bedeckt eine Fülle von Strichen den Grund. Besonders in den von Körpern quasi überquellenden Bildern kommen ihre sichere und dynamische Strichsetzung, aber auch das Vibrierende und Vieldimensionale ihrer Linienziehung zum Ausdruck.
Ursula Winkler, Kunsthalle Kempten, anlässlich der Austellung ... Des Grases Blumen ..., Inszenierung mit der Linie



 
Meine künstlerische Arbeit teilt sich in mehrere Bereiche:
 
Graphik
Inhaltlich setze ich mich mit Personen, Tieren oder Gegenständen auseinander, die mir etwas bedeuten. Meist gehe ich von realistischen Darstellungen und Befindlichkeiten aus. Durch Überlagerungen, Zerstückelungen und Zusammenfügen von Teilen, die nicht zusammen gehören, entstehen konkrete bis abstrakte Bildteppiche.
 
Installationen
Hier schaffe ich thematisch in sich geschlossene Ausstellungen. Sie fügen sich zusammen aus Wandbildern und Objekten verschiedenster Materialien. Manchmal gehört zum Konzept eine Vertonung.
 
Performances und Projekte
Seit 2005 gestalten sich meine Projekte meist als Inszenierungen mit Feuer, Musik und Texten. Je nach Ort und Thematik bietet sich mir als Akteurin, als Performerin, ein großes Medienspektrum aus Feuer, Abseilaktionen und Flugperformances.
 
Wissenschaftliches Zeichnen der archäologischen
Fundstücke aus dem südarabischen Raum

Es handelt sich um Sachzeichnungen der jahrtausende alten Gegenstände. Ich versachliche, indem der klare Aufbau eines Stückes erfasst und zeichnerisch wiedergegeben wird. Keinesfalls darf ich dabei interpretieren, was heißt, Unklares deuten. Aber ich versuche durch einfühlsames Zeichnen den jahrtausende alten Dingen Leben einzuhauchen, eine Seele zu geben.